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Heizung plus Kochnische: Küchenöfen wasserführend einsetzen

Wenn ein Küchenherd wasserführend konstruiert ist, erfüllt er nicht nur seine Kernfunktion als Kochstelle – sondern kann darüber hinaus zur Warmwasserbereitung und zum Beheizen des Hauses genutzt werden. Denn ist ein Küchenofen wasserführend, so hat er im Inneren eine Wassertasche, in der Wärmeenergie für den Einsatz im Heizwasserkreislauf erzeugt wird. Auf diese Weise kann man sich mit Hilfe eines wasserführenden Küchenherdes eine Wärmequelle für das gesamte Gebäude schaffen, die unabhängig von Fernwärme und fossilen Brennstoffen funktioniert. Wer Küchen- oder Kaminöfen wasserführend gestaltet, sichert sich also ein Stück Unabhängigkeit in der Wärmeerzeugung.

Funktionsprinzip und Vorteile wasserführender Küchenöfen

Ein Küchenherd, der wasserführend ist, enthält neben der Brennkammer ein Wasserreservoir. Das darin enthaltene Wasser wird beim Betreiben des Küchenofens mit erhitzt – während der Ofen seiner eigentlichen Hauptaufgabe nachgeht: dem Kochen, Backen oder auch dem Erwärmen des Raumes, in dem er aufgestellt ist. Durch eine Verbindung zum Heizkreislauf des Hauses wird das erhitzte Wasser genutzt, um Brauchwasser für den Haushalt sowie das in den Heizkörpern zirkulierende Wasser zu erwärmen. Nachdem es seine Wärme an das Heizsystem abgegeben hat, wird das Wasser zurück in den Küchenherd geleitet, wo es erneut auf bis zu 90 Grad erhitzt wird.

Leistungsstärken und Einsatzfelder von Küchenöfen

Küchenöfen sind in unserem Ofenshop in verschiedenen Modellvarianten erhältlich. Sie unterscheiden sich zum einen in Art des Ofens, die vor allem durch den darin eingesetzten Brennstoff definiert wird. Hier zählen neben Holzöfen vor allem Pelletöfen zu den beliebtesten Modellen. Sie haben den Vorteil, den Brennstoff auf Knopfdruck genau dosieren zu können, so dass sich gewünschte Temperaturen auf den Punkt erreichen lassen. Auch ist die Heizleistung bei Pelletöfen besonders hoch, da die kleinen gepressten Pellets hinsichtlich des Brennwerts komprimierte Kraftpakete sind.

Neben der Art des Brennstoffes unterscheiden sich Küchenöfen vor allem in Sachen Leistung. Dabei gilt: Je höher die zu einem wasserführenden Küchenherd angegebene Leistung in kW, desto größer der Raum, der mit dem Ofen direkt beheizt werden kann – und desto größer die Wärmeleistung, die er ans zentrale Heizungssystem abgeben kann. Bevor Hausbesitzer einen Küchenofen in wasserführender Ausführung kaufen, sollten sie deshalb genau definieren, welchen Einsatzzweck sie damit verfolgen. Gerade in Niedrigenergie- oder Passivhäusern lassen sich wasserführende Kaminöfen und Küchenöfen als umwelt- und kostenbewusste Hauptenergiequelle zur Wärmeerzeugung nutzen. Dann allerdings sollte zu möglichst leistungsfähigen Küchenöfen gegriffen werden. Wer hingegen neben dem Einsatzfeld als Küchenherd lediglich eine gewisse Unterstützung für das interne Heizungssystem seines Hauses sucht, für den genügt ein eher klein dimensioniertes Modell.

Alternativen zum wasserführenden Küchenherd

Neben Küchenöfen, die wasserführend gestaltet sind, gibt es auch viele weitere Formen wasserführender Kamine. So können beispielsweise auch Werkstattöfen wasserführend konstruiert werden – und neben einem einzelnen Arbeitsraum gleich ein ganzes Werkstattgebäude beheizen. Sehr flexibel sind auch Lösungen, bei denen Kamineinsätze wasserführend nachgerüstet werden. Sind moderne Kamin Sets wasserführend designt, so umfassen sie sämtliche Teile für die Installation der immer beliebter werdenden hausinternen Heizung – von Brennkammer und Wassertasche bis hin zu den notwendigen Verbindungs- und Abluftrohren. 

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