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Ofenlacke zur Pflege und Korrosionsschutz von Kaminöfen

Das Feld der notwendigen Zusatzausstattung für einen Kamin ist groß – und wer glaubt, allein mit einem schicken Kaminbesteck perfekt ausgerüstet zu sein, wird spätestens nach einigen Brennvorgängen merken, dass er auch Produkte wie Ofenreiniger und -anzünder immer wieder benötigt. Um Kaminöfen richtig zu pflegen, sind darüber hinaus auch Ofenlacke unabdingbar. Sie sind auch unter den Bezeichnungen Thermofarbe, Thermolack oder Einbrennlack geläufig und tragen dazu bei, die verschiedenen Bauteile eines Kaminofens besonders lange zu erhalten.

Eigenschaften der Ofenlacke

Ofenlacke zeichnen sich vor allem durch ihre Hitzebeständigkeit aus. Je nach Produkt ist diese Beständigkeit allerdings unterschiedlich, weshalb die Besitzer von Kaminöfen auf die genaue Angabe zu den verschiedenen Thermolack-Sorten achten sollten. Hitzebeständiger Lack ist in den meisten Fällen schon 15 Minuten nach dem Aufbringen trocken, grifffest nach ungefähr 40 Minuten und montagefest nach ca. 3 Stunden. Er entwickelt jedoch erst nach der ersten Hitzebelastung seine volle mechanische und chemische Belastbarkeit.

Arten und Anwendung der Thermolacke

Es gibt verschiedene Formen der Ofenlacke. Neben hochhitzebeständigem Korrosionsschutzlack sind auch Lacke erhältlich, die zum Ausbessern von kleineren Abplatzungen auf der Oberfläche eines Kaminofens dienen. Der Ofenlack zum Korrosionsschutz basiert oftmals auf Silikonbasis und wird vorrangig an Rohrleitungen, Schutzgittern, Ofentüren und Heizungsanlagen eingesetzt. Gerade dadurch, dass er extremer Hitze ausgesetzt ist, erhält er seine Beständigkeit: Denn der Lack brennt beim Aufheizen des Ofens ein und versiegelt auf diese Weise die zu schützende Oberfläche. Deshalb tragen diese Lacke auch den Namen Einbrennlacke. Beim Aufbringen müssen Ofenlacke zum Korrosionsschutz in den meisten Fällen einfach flächendeckend mit dem Pinsel auf das betreffende Bauteil gestrichen werden. In einigen Fällen sind diese Ofenlacke auch als Sprühlack konzipiert. Dann sollten sie in mehreren Durchgängen aus einem Abstand von ca. 25 cm auf die Ofenteile aufgesprüht werden. Zwischen den einzelnen Sprühvorgängen sollte man ungefähr fünf Minuten warten.

Anders ist die Anwendung der hitzebeständigen Lacke zur Ausbesserung: Hier sollten die zu reparierenden Teile zuerst mit Stahlwolle angeschliffen werden. Der Thermolack wird anschließend nur ganz dünn aufgesprüht. Während der Anwendung empfiehlt es sich, einen Atemschutz zu tragen, da Ofenlacke zum Sprühen feinste Partikel in die Luft abgeben. Außerdem empfehlenswert: Nach der Nutzung des Ofenlacks die Sprühdose senkrecht auf den Kopf stellen und die Düse leersprühen. So lässt sich verhindern, dass der Lack im Sprühkopf eintrocknet.

Weiteres wichtiges Zubehör für Kaminöfen

Neben Ofenlacken gehören auch viele andere Produkte zum unverzichtbaren Kaminzubehör. So sind zum Beispiel spezielle Mittel zur Kaminreinigung wichtig, ebenso wie Ofenanzünder, die beim Anfeuern eines Kamins benötigt werden. Für die Kamininstallation beziehungsweise -modernisierung muss darüber hinaus Zubehör wie feuerfeste Kleber, Dichtschnüre und Dichtlippen sowie Wärmdämmung vorhanden sein. Zu den wichtigsten Produkten aus dem Bereich Wärmedämmung von Kaminöfen zählen Materialien zur Auskleidung des Feuerraums, wie Platten aus Vermiculite oder Schamott, sowie Dämmplatten zur Isolierung des Ofens gegen die Wand, an der er aufgestellt ist. Dazu kommen bevorzugt Platten aus Promasil zum Einsatz, die mittels speziellem Promasilkleber befestigt werden.           

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